Webseitenanalyse

Homepage-Analyse für Kanzleien: Wie Kanzleien im Netz performen

Homepages gibt es viele. Die wenigsten, gerade von Anwalts- und Steuerkanzleien, sind aus Vertriebssicht gut. Einige Homepages finden sogar unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Man findet sie nicht. Wenn doch, entleeren sich die Kanzleien. Sie kippen Rechts- und Beratungskompetenz ins Netz, ohne auf die Bedürfnisse potentieller Mandanten einzugehen. Suchroutinen der Zielgruppe werden nicht beachtet.

Warum die meisten Kanzleien keine Mandanten über das Internet gewinnen

Eine Homepage zu erstellen, ist nicht selten lästige Pflicht. Das spürt der Besucher schnell. Die Möglichkeiten eines aktiven Online-Marketings (egal ob im b2b- oder b2c-Bereich) sehen die wenigsten. Auf diesen Gedanken jedenfalls muss man kommen, wenn man sich die Homepages genauer ansieht. Die wenigsten Kanzleien bieten konkrete „Produkte“ an. Sie entleeren vielmehr ihre Rechts- und Beratungskompetenz im Netz. Dass aber ein Geschäftsführer, der zum Beispiel seine Kündigung fürchtet, mit dem sterilen Begriff „Arbeitsrecht“ nur bedingt etwas anfangen kann, beachten Kanzleien nicht. Die Fähigkeit, wirksame Texte für das Netz zu schreiben, ist selten ausgebildet. Auch die technische Umsetzung von Kanzlei-Auftritten ist regelmäßig nicht gut. Die Summe aus beidem ist häufig der Grund dafür, warum gute Kanzleien im Netz schlecht performen und warum Mandanten ihren Weg zu diesen Kanzleien nicht finden.

Homepage-Analyse: Welche technischen Kennzahlen sind wichtig und warum verstehen Sie nur Bahnhof?

Hier sollen nur beispielhaft einige Kennzahlen genannt werden. Die Fülle der Möglichkeiten, die allein öffentlich zugängliche Daten bereithalten, ist enorm. Dabei allerdings ist es nicht die Kunst, Daten zu erheben, sondern diese Daten so aufzubereiten und zu interpretieren, dass Kanzleien wirksame Schlüsse ziehen können. Das wiederum passiert nahezu nie, denn selbst wenn Online-Marketing-Agenturen mit im Boot sind, sind die Berichte, die sie liefern, für Kanzleien einfach nur „böhmische Dörfer“. So verfestigt sich der Unwille von Kanzleien und Berufsträgern mehr und mehr, Online-Marketing als wirksames Marketinginstrument für Kanzleien zu betrachten. Ein Fehler für die, die es so sehen. Eine enorme Möglichkeit für solche, die die Kraft des wirksamen Online-Marketings verstanden haben und auch begreifen, dass sich Suchroutinen von Mandanten elementar ändern. Man sucht jetzt online und problembezogen.

Kennzahlen, die anzeigen, ob und wie gut man überhaupt gefunden wird und ob es technische Probleme gibt, sind zum Beispiel:

1. Der Sichtbarkeitsindex

Der Sichtbarkeitsindex zeigt uns, wie erfolgreich eine Kanzlei-Website in den Google-Suchergebnissen ist. Je höher diese Kennzahl ist, umso mehr Interessenten erreicht Ihre Website (Interessent = Vorstufe des potentiellen Mandanten).

2. Die Page-Speed

Die Page-Speed Ihrer Website ist elementar. Gerade dann, wenn Ihre Seite von mobilen Endgeräten aus besucht wird, ist es wichtig, dass sich die Seite sehr rasch aufbaut. Wenn Bilder zu groß sind oder technische Probleme den Zugriff auf die Seite behindern, sind Sie oft schon raus. Keiner hat Lust, ewig zu warten. Vielleicht reflektieren Sie Ihr eigenes Suchverhalten im Netz. Daran können Sie bereits viele Erfordernisse für Ihre Homepage ableiten.

3. OnPage-Optimierung

Die OnPage-Optimierung schaut sich alle möglichen Optimierungsmaßnahmen Ihrer Homepage an. Und da gibt es in Kanzleien und Steuerberatungen oft massenhaft Fehler. Das Ziel muss sein, dass die Homepage technisch völlig sauber ist und bestens läuft. Stellen Sie sich Ihre Homepage wie ein Flugzeug vor: Das Flugerlebnis wird für den Kunden nur dann hervorragend sein, wenn die technischen Voraussetzungen stimmen, die Maschine nicht qualmt, stinkt oder merkwürdige Geräusche macht. Das Prinzip des optimalen Besuchererlebens gilt für Ihre Homepage ebenso wie für einen erstklassigen Flug mit einem hervorragenden Service. Betrachten Sie Ihre Homepage und sehen Sie sie als Möglichkeit, sich professionell im Netz zu platzieren und nicht als „lästige Präsentation im Netz, als Visitenkarte, die man haben muss, weil jeder sowas hat“.

4. Keyword-Analyse

Viele Kanzleien fragen sich, unter welchen Begriffen sie gefunden werden. Diese Fragestellung bereits deutet darauf hin, dass die Platzierung von Keywords noch nicht systematisch gesteuert wird, man sich der Wirkungsweise von Google noch nicht bewusst ist. Die Keyword-Analyse als Grundlage für die Platzierung relevanter Suchbegriffe bedeutet zunächst die Recherche von Keywords, das Definieren von Keywords und vor allen Dingen die Bewertung dieser definierten Keywords. Ziel muss es sein, Suchbegriffe zu finden,

  • nach denen auch gesucht wird, die also ein gewisses Suchvolumen aufweisen
  • die auch vom Wettbewerber genutzt werden und
  • die für die Themen von Kanzleien interessant sind.

Beispiel: Wenn Sie als Arbeitsrechtsboutique das Keyword „Geschäftsführer Abfindung“ für sich definiert haben, analysieren Sie weitere Suchworte, die für einen Geschäftsführer mit Abwanderungsgedanken (oder der fürchtet, gekündigt zu werden) relevant sein könnten. Dazu könnten gehören: „Geschäftsführer Rechtsanwalt“, „Geschäftsführer D&O-Versicherung“ und „Geschäftsführer Haftung Fehlinvestition“. Die recherchierten Themen werden dann überprüft: Gibt es ausreichend Suchvolumen darauf? Suchen also genug Leute im Internet nach diesen Themen und platzieren sich auch andere Kanzleien, eventuell Wettbewerber, unter diesen Suchbegriffen?

So ist es nicht nur möglich, die Lenkung der Aufmerksamkeit Rechtssuchender im Netz auf die eigene Seite zu lenken und sie dort mit empathischen Themen und Angeboten abzuholen, sondern auch den Wettbewerb im Auge zu behalten.

Die Keyword-Analyse bietet klare Aussagen darüber, unter welchen Suchbegriffen sich Kanzleien positionieren könnten und welche Themen um diese Suchbegriffe herum für eine definierte Zielgruppe wichtig sind.

Vergleichsanalyse*: LTO vs. JUVE

Die Idee für diese Analyse ist aus einer regen Diskussion unter Business Developern und Kanzleimarketing-Fachleuten im sozialen Netzwerk LinkedIn entstanden.

Diese Vergleichsanalyse können Sie hier herunterladen.

*Diese Analyse stellt lediglich einen Ausschnitt dar. Bei Vergleichsanalysen schauen wir uns zudem technische Fehler der Seite sowie die SEO-Strategien an.

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